

Heute war es so weit: Wir machten unsere ersten T5er Caches. Die beiden, die schon zuvor in der Statistik standen, waren nicht so geloggt, wie von den Ownern vorgesehen. Aber jetzt ging es richtig zur Sache, mit Seil und allem, was dazu gehört (und die Grundausstattung nichtübersteigt…)
Los ging es bei „Fridolin’s No.1 50/50“ (GC14V0A), den Andreas vor ein paar Wochen schon geloggt hat. Nun wollte er uns hier in aller Abgeschiedenheit der alten Bahnbrücke zeigen, wie man sich auf- und abseilt. Ich versuchte es zuerst, aber als ich dann über das Geländer geklettert bin und mich ins Seil fallen lassen sollte, wollte ich irgendwie nicht mehr… Das Wissen, dass hinter und unter mir erst mal ein paar Meter nix ist, ließ mich hier verweigern. Ich weiß, Schwachsinn. Aber das Vertauen ins Material fehlte mir noch.
Jetzt zeigte Mr.Acter Junior, wie das geht… Der Lukas war am Seil so schnell oben, wie ich mit ner Leiter gewesen wäre
Da das Team Mr.Acter den Cache ja bereits geloggt hat, musste ja wohl einer von uns, vom Team Cowboy of Bottrop da hoch. Und das war… Anja! Sie stellte sich besser an, als ich es getan habe, und bewältigte die Strecke nach oben, um unter der Brücke den Hinweis fürs Final abzulesen. Und auch der René versuchte sich am Seil, und auch er kam, mit Hilfe von Andreas, etwas nach oben. Aber der Terrorzwerg kennt ja eh keine Angst, und es machte ihm Spaß.
Das Finale war dann schnell gefunden, und ebenerdig geloggt
Weiter gings zum Cache „Fridolin’s No. 3 Die Knef lügt!?“ (GC1GB3N), den auch das Team Mr.Acter noch nicht geloggt hat. Und hier gab es zunächst ein Verständnisproblem mit dem an der ersten Station gefundenen Hinweis, weil man auch das Listing nicht richtig gelesen hat. Also latschten wie etwa nen KM Ehrenrunde…
Sowohl Andreas, als auch ich hatten einen TJ gezogen, die und die Existenz des zweiten Hinweises bestätigten, aber erst Lukas war es, der ihn letztlich gefunden hat… Und beide Hinweise zusammen ergaben auch schnell brauchbare Koordinaten fürs Finale. Da Lukas noch im Seil hing, versteckte der den einen Hinweis wieder, und um den anderen Hinweis wieder an seinen Platz zu bringen, stieg Anja am Seil auf.
Und jetzt schnell das ganze Gerödel wieder einpacken, und dann schnell zum Finale. Das konnte sich nicht lange vor uns verstecken, und gemeinsam loggten wir diesen klasse Cache.
Nun hat Anja scheinbar Blut geleckt, und will jetzt erst mal hier in der Bottroper Sports Arena zum Üben in die Kletterwand. Ich glaube, das werde ich auch noch mal versuchen. Möglicherweise kommt mit der Übung das Vertrauen ins Material, und lässt mich den inneren Schweinehund überwinden
Nur, die Hemmschwelle für die entsprechende Ausrüstung liegt auch recht hoch… Für die Grundausstattung hat Andreas knapp 400 Teuronen auf die Ladentheke gelegt, und damit kommt man bei manchen Caches auch nicht weit…

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